OVB - 19.01.2011

 

Traunsteiner Tagblatt - November 2010 

 

Der Wind hat mir ein Lied erzählt (OVB 11.05.2010)

 


Raphaela Hinterberger

«Nur nicht aus Liebe weinen»  (OVB 29.04.2009)

«Unser ausgefallener Name Herbstzeitrosen symbolisiert die ausgereifte Blüte eines lang gelebten Traums», schwärmte Sängerin Stefanie Irene Meier bei ihrem Auftritt im Bad Aiblinger Novalishaus.

 

 


In der Tat merkte man ihrem Gesang, der künstlerisch ausgereiften Interpretation und überhaupt ihrem ganzen Auftreten an, wie viel Herzblut sie in den Revue- und Chansonabend mit ihrem drei Musikerkollegen gesteckt hat.Gemeinsam mit Hedwig Hanus (Cello), Curt Wiebel (Geige) und Jürgen Gieck (Klavier) entlockte die sensible, einfühlsame Sängerin den mannigfaltigen deutschen Chansons ihren jeweiligen individuellen Charme und knüpfte aus den einzelnen Liedern und verbindenden Texten ein unterhaltsames, formvollendetes Band. Besonderen Reiz verlieh sie bekannten Stücken wie «In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine» oder «Benjamin ich hab nichts anzuziehen» zum einen durch ihr schauspielerisches Talent: Freches Kokettieren und liebevolle Schwärmerei bis hin zu wahrhaft empfundener Schwermut gehören zu Meiers authentischer darstellerischer Bandbreite. Andererseits unterstrich sie den Charakter der einzelnen Lieder durch eine stets verschiedenartige, in Nuancen differierende Stimmfärbung. Meier glänzte auch im Duett mit Hedwig Hanus, die nicht nur am Cello, sondern eben auch als Sängerin begeisterte. Die beiden Damen himmelten ihren «Waldemar mit schwarzem Haar» an und küssten dann am Ende von Zarah Leanders Hit witziger Weise ihren überraschten Geiger Curt Wiebel auf seine Wangen.

Neben derlei amüsanten, unterhaltsamen Spielereien regten die Herbstzeitrosen mit philosophisch angehauchten, melancholisch gestimmten Liedern wie «Der Wind hat mir ein Lied erzählt» oder «Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen» auch zum Nachdenken an und verdeutlichten, wie vergänglich doch ein Glücksmoment ist. Dabei zeigten sich Pianist, Geiger und Cellistin - die drei Musiker überzeugten auch bei einem rein instrumentalen, rassig dargebrachten Tango - als feinnerviges Pendant zur Gesangssolistin.

Als sehr stimmig erwies sich, dass die Herbstzeitrosen immer wieder den direkten Kontakt zu ihrem Publikum suchten und diesem bei ihrem letzten Stück, «Nur nicht aus Liebe weinen», nicht nur einen gut gemeinten Rat, sondern auch wunderschöne Rosen schenkten.

 

 

Blüteabend der «Herbstzeitrosen»   (Juni 2008)

Es war ein gelungener Chansonabend der «Herbstzeitrosen» am 5. Juni im Konzertsaal der «Alten Post» in Fischbach am Inn. Die Musik sprühte vor Lebendigkeit und Charme und war zugleich voller Tiefgang.
Stefanie Irene Meier moderierte souverän das Programm. Voller Leidenschaft und Hingabe sang sie bekannte und auch seltene deutsche Chansons, die einerseits von purer Lebensfreude und andererseits von Abschied und Schmerz handelten. Die reizende Cellistin Michaela Szeili untermalte die Musik mit wärmenden Celloklängen. Am Klavier spielte Jürgen Gieck (Leiter des Oberaudorfer Chors) brilliant und voller Gefühl. Ganz besonders hervorzuheben ist die Künstlerin Christina Hartmann, die mit ihrem Geigenspiel das Publikum verzauberte. Feurig spielte sie mit Michaela Szeili und Jürgen Gieck den Tango Guell. Das Publikum war sehr gerührt vom Konzert und es entließ die «Herbstzeitrosen» erst nach drei Zugaben. Es war ein gelungener Abend und es bleibt zu hoffen, dass es noch viele Konzerte von den «Herbstzeitrosen» gibt.

 

Chansons zur Blütezeit (OVB vom Juni 2008)

 

 


 


 

 

 

 

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